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Brandschutz

Derzeit werden in vielen öffentlichen Gebäuden verschärfte Brandschutzmaßnahmen umgesetzt, was in den meisten Schulen heißt: Weg mit Dekorationen aus Papier und Pappmachee, weg mit Holz und anderem brennbaren Material, weg mit Vorhängen und Garderoben. Speziell in den Gängen und im Eingangsbereich darf im Brandfall nichts Brennbares den Fluchtweg gefährden. Das ist für viele Institutionen ein schmerzlicher Prozess, da nun eine gewisse Sterilität Einzug hält. Was vorher bunt, vielgestaltig und gemütlich war, was dem Gebäude einen belebten, eigenständigen Charakter gab und vom vielgestaltigen Leben an der Schule zeugte, wurde aufgrund der Brandschutzbestimmungen entfernt, wie z.B. Schülerarbeiten aus dem Kunstunterricht oder Plakate auf den entsprechenden Stellwänden.

   

    

Als ein Beispiel, wie man aus dieser Not eine Tugend machen kann, darf die Elisabeth-Selbert-Schule in der Steinhäuserstraße genannt werden, wo Schüler der Eingangsklassen des beruflichen Gymnasiums mit ihrer Kunstlehrerin Amei Hoffmann die Stellwände im Eingangsbereich und den Schüler-Arbeitsräumen bemalten, um zu verhindern, dass hier noch Papier angebracht wird. Nach der Bemalung mit Acryl und Dispersion wurden die Stellwände zusätzlich mit einem feuerfesten Brandschutzspray geschützt. Das Konzept der Bemalung wurde im Kunstunterricht im Zusammenhang mit dem Thema OP-Art entwickelt. Es kamen ausschließlich Schülerentwürfe zur Umsetzung. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Schüler in Bewegung, versteckt in graphischen Rastern und Mustern sind schwarz-weiß umgesetzt und geben einerseits ein Gesamtbild, andererseits lädt jedes Bild zum Entdecken der versteckten Figuren ein. Nachahmenswert!

Amei Hoffmann

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