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1000 € für Burundi

Ein Land, so unbekannt, wie der Name klingt. Die Republik Burundi ist ein kleines Land in Ostafrika. Es ist eines der fruchtbarsten Länder der Welt, in dem ein Großteil der Bevölkerung hungert. Ungefähr 64% der Einwohner führt ein Leben unter der Armutsgrenze.
Aber warum ist das so? Müsste ein Land, dass über einen solchen Naturschatz verfügt nicht reich sein?
Einer der wesentlichen Gründe für die prekäre Lage ist ein Jahrzehnte andauernder Bürgerkrieg. Auch 15 Jahre nach Kriegsende ist die politische Lage weiterhin instabil. Ein großer Teil der Generation, auf die eine funktionierende Gesellschaft gebaut sein sollte, ist als Soldat aufgewachsen. Viele aktuell Heranwachsende haben nicht die Chance zur Schule gehen. Das heißt, auch der zukünftigen Generation fehlt es an Perspektiven. Die meisten Kinder müssen dabei helfen den Lebensunterhalt der Familie zu sichern. Außerdem fehlen oft die staatlichen Mittel um Bildungseinrichtungen zu bauen.
Um dem weiteren Zerfall Burundis entgegenzuwirken und eine bessere Zukunft zu gestalten, unterstützt die Organisation burundikids e.V. die Republik. So baut die Organisation Schulen, betreibt Kinderheime und unterstützt Bauern bei der Landwirtschaft. Dies ist von größter Wichtigkeit, da ein Land sich erst dann nachhaltig regenerieren kann, wenn die Grundlagen dafür geschaffen wurden.
Um den 11. Klassen des beruflichen Gymnasiums die Lage unserer Mitmenschen in Burundi näherzubringen, luden wir für den 31.01.2020, Phlipp Ziser ein. Als Vertreter des Vereins, erzählte er im Rahmen eines eineinhalbstündigen Vortrags von seinen persönlichen Eindrücken des Landes.
Seine fesselnde Art zu berichten sorgte für eine ruhige und interessierte Atmosphäre. Anschließend hatten die SchülerInnen selbst die Gelegenheit Fragen zu stellen.
Um auch unseren Teil zum Aufbau dieses wunderbaren Landes zu leisten, überreichte der Y-ESS Vorstand Herrn Ziser einen Scheck in Höhe von 1000 €.
Wir als Sozial-Verein sehen uns in der Verantwortung, schlechter gestellten Menschen zu helfen. Wir denken auf diese Weise unseren Teil dazu beizutragen.

Marlene Hagel

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